Vater und Familie

Die Familie (also Kind(er) mit ein/zwei Elternteil(e)) ist die Zukunft unserer Gesellschaft. Aber Familie heißt Verantwortung und für diese Verantwortung braucht man Zeit und Flexibilität und hier spielt die Wirtschaft und Politik nicht mehr mit. Es ist zuviel kompliziert und man bevorzugt den einfachsten Weg. Man will dass der Mensch für die Arbeit da ist und dass der Mensch nur für sich selbst lebt. Es gibt einen Krieg gegen die Familie, einen Krieg der nicht zu gewinnen ist. Die Familie muss das überlegene Modell (ohne aber dass sich Singles und Paare ohne Kinder diskriminiert fühlen) bleiben und mehr denn je muss seine Stabilität und seine Integrität beschützt werden.

“Vater – der auch ein bißchen unsere Mutter ist – unser im Himmel…” so formulierte es einmal Papst Johannes Paul II. Der Vater muß immer öfter auch einmal die Rolle der Mutter übernehmen da diese nicht mehr die Zeit, oder nicht mehr mit seiner alleinigen Rolle einverstanden ist, hat wie früher einmal. Der Stellenwert der Familie ist gesunken. Familie ist heute Synonym für Stress und hohen Zeitaufwand. Es ist mehr denn Stress: man meint die Familie würde einem die Freiheit rauben. Für die Politik, vor allem die liberalen und linken Parteien, soll der Mensch sich vor allem amüsieren und viel arbeiten und sich nicht mit so einen Blödsinn wie einer Familie abgeben. Damit die Gesellschaft aber trotzdem überstehen kann soll Kinder kriegen durch Immigration ersetzt werden. Was für eine Schande ! Auch wenn folgender Artikel religiös angehaucht ist, gibt er viele gute Ansätze. Ich muß hier aber hinzufügen daß ich prinzipiell nicht gegen Abtreibung oder gleichgeschlechtigen Ehen bin. Es wird immer wieder Frauen geben die ein bestimmtes, zu geborenes, Kind nicht, für welchen Grund auch immer, wollen. Wenn es keine Abtreibung gibt, gibt es das Risiko daß diese Frau dann auf gefährlichere Methoden zugreift um dieses, zu geborenes, Kind loszuwerden. Es ist schade aber leider gab es dieses Risiko noch immer und wird es immer solange geben wie es keine gute Aufklärung gibt – und das ist nicht für heute und morgen. Solche Frauen sollten sich ernsthaft überlegen dieses, zu geborenes, Kind zur Adoption freizugeben. Es gibt soviele verzweilte Familien die unbedingt ein Kind wollen und keines haben können und es ist schade andere Kinder einfach “wegzuwerfen”. Und für die Leute die meinen eine Familie wie Kind(er) mit zwei Müttern oder Vätern wäre nicht “normal” habe ich folgende Frage: Gibt es denn viele “normale” Familien? Ein Beispiel: wie würden Sie eine Familie bezeichnen wo es ein Altersunterschied von 30 oder mehr Jahren zwischen den Partnern gibt?

Auf dieser Seite sind normalerweise keine religiös angehauchte Artikel aber dieser hier war interessant. Das Thema ist überwichtig.

Marianne Grundberger (copyright by Friedenszeichen e.V. Redaktion ‘leben’)

Das Vater-Sein

Leider übersieht man in unserer heutigen Gesellschaft, trotz Umweltschutz und wachsender Erkenntnis über die Natur und ihre sensiblen inneren Zusammenhänge, sehr oft, dass auch das menschliche Leben, die Familie und die Ehe einen besonderen Schutz braucht, dass der Mensch im Mutterschoß bereits Mensch ist und seine Würde es verbietet, ihn zu zerstören und somit seinem Lebensplan ein Ende zu setzen.

Man versteht auch nicht mehr, wie wichtig die gegenseitige Liebe von Vater und Mutter zum Kind aber auch zueinander für ein glückliches Aufwachsen des Kindes ist. Daß diese Liebe nicht auf wechselnden Gefühlen, sondern auf einer opferbereiten Entscheidung zur Liebe, zur Familie besteht, die oft erkämpft und errungen werden muß. Man versteht nicht, wie bereits vor der Geburt die wichtigen inneren Bindungen zwischen Mutter und Kind entstehen, welche auch möglichst in den ersten Jahren des frühen kindlichen Alters nicht durchbrochen werden sollten. Viel wird über diese Themen in den Medien und in der Politik diskutiert und man nimmt sich die Freiheit, alles verändern zu können, auch innerste Bedeutungen und Zusammenhänge zu zerreissen, ohne zu ahnen, was dies bedeutet.

Ein Brief aus Fatima

Carlo Caffarra, der spätere Erzbischof von Bologna und Kardinal, wurde 1980 von Papst Johannes Paul II. ernannt zum Leiter des Päpstlichen Instituts “Johannes Paul II. für Studien über Ehe und Familie” an der Päpstlichen Lateranuniversität und blieb dessen erster Präsident bis 1995.

Im Jahr 2008 besuchte Kardinal Caffarra das Grab von Pater Pio und sagte in einem Interview bei Pater Pio TV, einem Radio und Fernsehsender der dortigen Kapuzinerprovinz, etwas ganz erstaunliches:

“Am Beginn dieser Arbeit, die mir von Johannes Paul II. anvertraut wurde, schrieb ich an Schwester Lucia von Fatima. Das Schreiben ging über den Bischof, da es direkt nicht möglich war. Unerklärlicherweise, da ich keine Antwort erwartete, sondern sie um ihr Gebet für das Projekt ersucht hatte, erhielt ich nur wengie Tage später einen langen, handgeschriebenen Brief von ihr, der heute im Archiv des Instituts aufbewahrt wird, Darin schrieb Sr. Lucia: Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden. Haben Sie keine Angst, fügte sie hinzu, denn jeder, der für die Heiligkeit der Ehe und der Familie wirkt, wird immer und auf jede nur erdenkliche Weise bekämpft und angefeindet werden, weil das der entscheidende Punkt ist. Sie schloß mit dem Hinweis, dass die Gottesmutter dem Satan bereits den Kopf zertreten hat. Auch im Gespräch mit Johannes Paul II. konnte man wahrnehmen, dass er darin den neuralgischen Punkt sah, weil es sich um die tragende Säule der Schöpfung handelt, die Wahrheit über die Beziehung zwischen Mann und Frau und zwischen den Generationen. Wenn man Hand an dieser tragenden Säule legt, stürzt das ganze Gebäude ein.

Genau das erleben wir jetzt, denn wir befinden uns genau an diesem Punkt und wissen es. Es bewegt mich innerlich sehr, wenn ich in den Biographien über Pater Pio lese, welche Aufmerksamkeit dieser Mann für die Heiligkeit der Ehe hatte, für die Heiligkeit der Eheleute, und das mehr als einmal auch mit der richtigen Strenge.” (Kardinal Caffarra).

Die Suche nach der Wahrheit

Die Schutzzelle der Familie, welche Gott selbst  einrichtete, soll aufgebrochen und verändert werden und in Unkenntnis werden für Generationen Wunden geschlagen. Persönliches Scheitern und Fehlverhalten kann in die Verzweiflung aber auch in die Umkehr führen. Davon spricht das Gleichnis vom verlorenen Sohn, der sich verirrt und verwahrlost und voller Ratlosigkeit ist, der ausgeplündert und ausgehungert die Erinnerung an das Haus des Vaters in sich selbst wieder findet und den langen Weg zurück in das Haus des Vaters auf sich nimmt.

Der Mensch sucht nach der Wahrheit. In den Sakramenten der Kirche und durch das Evangelium wird er mit dem Haus des Vaters vertraut und in die gottgegebene und gottgewollte Ordnung zurück geführt, um ganz zurückzukehren zu dem, was eigentlich ganz tief in seinem inneren Leben bereits als Sehnsucht angelegt ist.

Gott der Vater hat etwas von seinem Glanz in jeden menschlichen Vater gelegt und die Kinder, die mit einem guten liebenden Vater aufwachsen, haben in ihm eine besondere Gnade.

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