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Boycott Israel

Sent 7.12.2014 to redaktion.leben@ymail.com :Hallo,
als eifriger Leser von “leben” muss ich Ihnen mitteilen wie enttäucht ich bin dass Sie Pilgerfahrten ins “Heilige Land” organisieren.
Zuerst erlauben Sie mir eine Frage: was ist in dieses Land heilig ?
Zweitens: was stellen Sie sich überhaupt als Christ da vor ?
Haben Sie doch nicht verstanden dass in Israel der Rassismus, auch gegen Christen, eine Staatsreligion ist ? Haben Sie immer noch nicht verstanden dass die einzige und beste Art eine positive Aenderung in dieses Land herbeizuführen ein konsekuenter Boykott eben dieses Land ist ? Haben Sie denn überhaupt kein Mitleid mit den Palästinenser ? Und Sie nennen sich Christen ! In keinem Land der Welt ist der Nationalismus so fanatisch wie in Israel. Die Israelis sind wirklich überzeugt dass Sie bessere Menschen als andere sind. Sie glauben sie hätten eine höhere Intelligenz und Moralität als die anderen. Sowas gab es noch nie in der Geschichte, noch nie wurde Nationalismus so extrem ausgelebt wie jetzt in Israel. Darum ist das Minimum dieses Land zu boykottieren. Ihr müsst ihnen klar zu verstehen geben: “Ihr seid nicht besser als die anderen! Es gibt kein heiliges Land, es gibt heilige Orte wie Lourdes, Fatima aber Israel ist kein heiliges Land für die Christen. Das einzige heilige Land in dieser Welt ist Saudi-Arabien für die Moslem !” Denken Sie auch dran dass in Israel die Christen überhaupt nicht zusammen halten: Katholiken, Orthodoxen, Armenier,… jeder kocht gerne seine Suppe alleine für sich, es ist eine Schande für die Christen. In Israel ist doch die Mehrheit der Bevölkerung jüdisch und die meisten jüdischen Israelis verachten die Christen, warum geht Ihr euch so vor ihnen herabsetzen und besucht ihr Land ? Sie bestätigen doch nur die Israelis in ihrer Meinung dass sie besser sind als die anderen. Und Ihr benimmt euch wie Armleuchter, die Israelis werden nur über Sie lachen. Aber das ist Ihr Problem, mein Problem ist dass ich euere Zeitung lese; ich fange an zu glauben, dass man Ihnen nicht trauen darf. Vielleicht sind Sie einfach nur naiv. Also darum meine Bitte: sagen Sie diese Reise ab und organisieren Sie eine Reise nach Rom oder Lourdes, das wird Ihnen garantiert mehr bringen. Als Menschen und als Christen ! Israel zu boykottieren ist eine Pflicht für alle Christen ! Denken Sie daran ! Es ist eine Sünde dorthin zu fahren!
Ich hoffe Sie werden meine Mail lesen und auch richtig deuten, mehr kann ich leider nicht tun. Ich respektiere die Juden hier in Europa so lange sie auf Distanz zu Israel gehen. Aber vor allem in Frankreich sieht man dass sie sich als Anwälte zugunsten Israel sehen und was schlimmer ist: sie erkennen einfach Jesus, die Muttergottes und die Apostel nicht an. Und Ihr geht Sie auch noch bestätigen. Dass ich nicht lache.
Ich habe mehr Respekt vor Atheisten als vor Christen wie Ihr, jetzt verstehe ich auch warum soviele Katholiken in Deutschland aus der Kirche austreten: Sie können nicht überzeugen, Sie sind einfach zu naiv und haben keine konsekuente Meinung, Ihr benehmt euch wie Politiker. Nur nicht festlegen, nur nicht kritisieren. Fahrt einfach so weiter, vielleicht wenn einmal Ihre Kirchen leer da stehen werdet Ihr es endlich einmal verstehen. Das beste was ich Ihnen wünsche ist, dass das Geld Ihnen ausgeht. Die deutsche Kirche ist einfach zu reich sonst würde sie nicht auf so dumme Gedanken kommen wie Pilgerreisen ins “heilige” Land zu organisieren. Schämen Sie sich doch und geht am besten zum Teufel !

Received the 10.12.2014 from redaktion.leben@ymail.com:

Danke  für Ihren sehr unfreundlichen Brief.
Wieso schreiben sie eigentlich dass Saudi Arabien ein heiliges Land sei? Was für Menschenrechtsverletzungen geschehen denn dort? Haben Sie davon noch nie gehört? Das Heilige Land ist deshalb heilig weil Jesus Christus dort Mensch geworden ist. Das man die Orte besuchen möchte an denen Jesus lebte und wirkte ist etwas sehr bereicherndes für einen Christen und so wie jeder Moslimisch gläubige Mensch nach Mekka reist, auch wenn dort im Land Menschenrechte verletzt werden, so werden wir Christen weiterhin nach Israel reisen. Diese Freiheit haben wir und sollten wir uns auch gegenseitig nicht in verletzender Weise absprechen.
Mit freundlichen Grüßen,Marianne Grundberger

Received th 10.12.2014 from  p.burkhard@kabelbw.de:

Vincenzo Sportelli
1 rue des Bouleaux
L-3433 Dudelange
Luxemburg

Grüß Gott, geehrter Herr Vincenzo SPORTELLI!

Mit den herzlichen Grüßen nach Diddeleng / Dudelange möchte ich Ihren Brief beantworten, der mir von der Redaktion „leben“ weitergeleitet wurde.

Zuerst möchte ich feststellen, dass wir nicht den Staat Israel besuchen, sondern die heiligen Orte, an denen Jesus, die Apostel und die Gottesmutter gelebt und gewirkt haben. Es ist auch das Land von Abraham, Jakob, Moses usw…

Die Geschichte der Politik auf diesem Gebiet ist in vielerlei Hinsicht eine Geschichte des Leides, der Verfolgung und vielen tödlichen Auseinandersetzungen.

Deswegen haben wir bewusst nicht geschrieben „Wallfahrt nach Israel“ sondern in das „Heilige Land“. Heilig bezieht sich nicht auf den Staat, sondern auf den Geburtsort Jesu, die Orte des Jesus-Wirkens um den See von Galiläa. In Bethlehem wohnen wir bewusst in einem Hotel, das der christlichen Gemeinschaft gehört und von Christen geführt wird. Ja, täglich fahren wir durch diese schreckliche Mauer was Bethlehem (Geburtskirche, das Hirtenfeld und Orte vieler Heiliger) von Jerusalem (Grabeskirche, Golgatha, Kreuzweg usw…) trennt. Der Tempelberg ist immerhin den Juden, Moslems und Christen gemeinsam heilig!

Was können wir anderes tun, als das Gebiet des Staates Israel zu durchfahren? Wir beten um das Ende des schrecklichen Leids und die furchtbare Ungerechtigkeit, die Sie erwähnen.

Eines drängt mich: Ich möchte die Christen ermutigen, die gleicherweise von Juden und Moslems gedrückt werden.

In kommunistischer Zeit war ich in Moskau und in der Sowjetunion bei unterdrückten Christen. Ich habe viele verfolgte Christen erlebt. Schon allein die Gegenwart und das gemeinsame Gebet, oft im Geheimen, haben die Christen dort ermutigt. Christen werden auch in Saudi Arabien verfolgt und gar im Iran, Irak, Syrien getötet. Und selbst in diesem so angeblich freien Europa ist ein wahrer Christ dem Spott vieler lauer und egozentrischer Leute sogar in Gesellschaft und Politik ausgeliefert.

Jesus Christus lehrt uns, die Feinde zu lieben. Das bedeutet nicht die Sünde und das Böse zu lieben. Christus Jesus hat die Macht, Satan und die Dämonen auszutreiben. Und das hat ER es in Seinem Erdenleben getan und ER tut es heute, je mehr die Menschen Ihn bekennen und nach Seinem Willen leben.

Haben die Luxemburger doch nach dem Ende des II. Weltkrieges die Deutschen gehasst und Deutschland  verflucht wegen all dem, was die Nazis während der Okkupation den Luxemburgern Böses angetan haben. Heute sind wir befreundete Länder!

Dass Hass, Streit, Mord und Krieg die Welt überrollt zeigt, wie wenige sich Christus zu wenden. Es überdeckt auch die Tatsache, dass im Verborgenen von Christen oft durch viel Leid und Opfer Heilung vieler Wunden in der Menschheit geheilt werden. Trotz meiner menschlichen Schwäche stehe ich auf der Seite Christi!

Wir stehen täglich im geistlichen Kampf, aber eines ist gewiss: Am Ende ist Christus Sieger über alle Teufel. Das erlebe ich als Pfarrer in der Ukraine, als Missionar in Pakistan und als Priester in Deutschland.

Sie erwähnen, dass viele aus der Kirche austreten, doch meine Gottesdienste sind gut besucht. Ich kenne Geistliche in Luxemburg und kenne die Lage in Luxemburg relativ gut.

Als Gläubige dürfen wir miteinander diskutieren und Argumente austauschen, aber zum Ziel die Wahrheit Gottes zu finden. Ihre Ausführungen haben mich betroffen gemacht. Bitte versuchen Sie auch meine Gedanken zu verstehen.

Übrigens habe ich oft Wallfahrten nach Rom, Schio und Medjugorje begleitet – auch Wallfahrten in die Ukraine und Russland. Im Mai 2015 begleite ich nach Polen eine Pilgerreise nach Krakau, Tschenstochau usw…

Danke, dass Sie „leben“ intensiv lesen. Nein es ist kein Schaden „leben“ zu leben und schon alleine unser Austausch ist es wert.

Diese Adventszeit und das kommende Weihnachtsfest sei Ihnen eine Zeit der Innerlichkeit und der Freude des wiederkommenden Jesus Christus

 

Ihr Pater Burkhard

Sent the 10.12.2014 redaktion.leben@ymail.com: Hallo,
mit Saudi-Arabien haben Sie allerdings recht: nicht nur gibt es dort Menschenrechtsverletzungen aber der Verdacht ist angebracht dass dieses Land auch den internationalen Terrorismus unterstützt (nicht offiziell aber über dunkle Kanäle).
Eine kleine Geschichte wenn Sie erlauben:
2012 wurde ich in Schio von einem schlimmen Problem erlöst (ich hatte beinahe keine Stimme mehr da ich an der Schilddrüse operiert wurde, man hatte mir angedeutet dass meine Stimme nie mehr wiederkommen würde aber in Schio habe ich sie augenblicklich wiedererlangt) und ich wurde einige Tage danach praktisch in letzter Minute im Krankenhaus gerettet sonst wäre meine Gallenblase geplatzt (also auch in Schio wo es ein wunderschönes Krankenhaus gibt).
Nun Sie werden nie solche Geschichten von Christen aus Israel hören denn in Israel kann Jesus und die Muttergottes nicht wirken, glauben Sie mir: Sie werden nur durcheinander aus Israel wiederkommen, auf langer Sicht wird es keine Bereicherung sein. Sie tun sich keinen Gefallen und Sie tun den Palästinensern auch keinen Gefallen. Wenn Sie diese Reise absagen werden Sie beweisen dass Sie ein Gewissen haben und auch dementsprechend agieren.
Israel ist keine Reise wert und das wurde mir auch von zwei Leute bestätigt die dort waren und die nie mehr dort zurückkehren werden, zwei Leute die sich allerdings Fragen gestellt haben und die nicht halb blind durch die Gegend gelaufen sind.
Ich bete dass der Heilige Geist Sie beleuchten möchte.
Nichts für ungut.

Sent the 10.12.2014 p.burkhard@kabelbw.de: Guten Abend Vater Burkhard,
danke dass Sie meine Mail gelesen. Aber entschuldigen Sie: diese Mail war nicht direkt an Sie gedacht aber ich wollte dass Sie eine Kopie dieser Mail bekommen – nur zur Kenntnisnahme. Wenn ich schreibe: “Schämen Sie sich” und “geht zum Teufel” war das natürlich nicht an Sie persönlich gedacht. Was mich besonders ärgert ist dass verschiedene kirchliche Milieus in Deutschland (wie die Charismatiker) sehr israelfreundlich sind und ich hatte den Verdacht dass es bei der Redaktion “leben” solche Leute geben würde – also nichts für ungut. Ich habe übrigens der Redaktion “leben” wieder einen “gepfefferten” Mail geschickt (ehe ich Ihre Mail bekam) manchmal muss man ja die Leute wachrütteln.
Sie wissen ja auch dass Deutschland, besonders seit Frau Merkel an die Macht ist, der grösste Unterstützer Israels in Europa ist. Es ist praktisch unmöglich irgend eine Verurteilung oder Sanktion gegen dieses Land EU-weit zu stimmen weil Deutschland alles blockiert. Es fällt auch auf dass besonders in den akademischen Milieus in Europa ein Gefühl besteht dass die Israelis einfach bessere Menschen seien – in aller Hinsicht. Israelische Bücher und Filme werden in Europa auch überdurchschnittlich prämiert. Dabei ist ein Film wie “Waltz with Bachir”, der in Frankreich ein César bekam, ein sehr gefährlicher Film denn er stellt den Libanonkrieg in schwarz-weiss dar: Israelis die Guten – Araber die Bösen. Ich habe unzählige Blogs zu diesem Thema geschrieben und kam zur Schlussfolgerung: Der ganze Nahe Osten (also nicht nur Israel) ist die Gegend wo die Lüge triumphiert und die Bösen gewinnen (sehen Sie mal in Syrien). Soviel zur Politik.

Ich weiss dass Sie Luxemburg gut kennen, ich glaube wir haben auch einmal miteinander gesprochen – bei der Frau Scheer zuhause (die leider durch eine hässliche Krankheit verstorben ist). Frau Scheer hat viel mit Radio Horeb gearbeitet und auch mit Bischof Nilica. Wenn Sie sich nicht mehr erinnern können: ich war der nervöse schmächtige Italiener, wir waren zu ein Paar Jugendliche an diesem Abend. Ich glaube die Situation in Luxemburg ist ein bisschen ähnlich wie in Deutschland, die deutsche und die luxemburgische Kirche sind auch ziemlich reich. Ich habe geschrieben dass die Kirchen sich leeren aber das war vielleicht übertrieben, ich merke dass insbesonders bei den Jugendlichen die Kirche langsam aber sicher wieder in ist. Die Kirche hat Zukunft ! Aber das mit dem Geld…Sie sehen eine Kirche wie die französische die ja ziemlich arm ist aber sehr reich im Geiste ist ! Das ist ja eine Ueberlegung wert. Aber ich bin trotz allem stolz auf die Kirche in Luxemburg und auch in Deutschland (es gibt ja viele Leute wie Sie). Soviel zur Kirche.

Was mich privat angeht bin ich momentan in einer schweren Krise, ich habe zwar eine Arbeit aber man will mir einfach keine Arbeit geben, ich sitze den ganzen Tag vor dem Schirm und weiss nicht so recht wie ich den Tag zu Ende bringen soll. Ich glaube man will mich gerne loswerden und mobbt mich in diese Weise oder man will mich einfach nur fertig machen. Ich bin jetzt krankgeschrieben. Vor einem Jahr war ich der glücklichste Mensch auf Erden. Meine Frau und meine Kinder lieben mich noch immer, finanziell und gesundheitlich bin ich auch nicht so schlecht aber auf der Arbeit habe ich alles verloren. Ich bin sehr traurig und manchmal frage ich mich ob Jesus lieber traurige Diener hat als zufriedene. Jemand der grosse Probleme hat betet ja normalerweis auch mehr und geht auch öfters zur Kirche weil er hofft dass es besser wird. In Luxemburg gibt es ein Sprichwort: Wenn es dem Esel zuviel gut geht geht er aufs Eis tanzen. Vielleicht war das mein Fehler: es ging mir gut und ich wurde nachlässig oder einfach zuviel gemütlich. Das habe ich jetzt davon. Ich bin leider von Natur auch ein bisschen faul, ich könnte zuhause meine Frau mehr unterstützen aber was wollen Sie meine Frau macht ja alles. Das ist meine Situation momentan, ich bin also auch kein guter Christ.
Ich möchte so gerne ein Buch über die Christen in Pakistan und die Moslems allgemein schreiben, vielleicht können Sie mir ja helfen ein Rendez-vous bei Vater Andrew Francis zu bekommen. Wer weiss: vielleicht gehe ich ihn einmal besuchen. Inch’Allah – Wenn Gott will.
Danke dass Sie meine Mail gelesen habe.
Noch alles Gute für Sie und Ihre Familie. Möge diese Weihnachten ein besonderes sein, ein Neuanfang für uns alle, eine Bereicherung für uns Christen !

Sent the 10.01.2015 to info@tligpilgrimages.org : Hi,
as a Catholic I am very disappointed that you organized a pilgrimage to the “Holy Land”. You just mentioned in 3 words the ugly wall which separates Bethlehem from the rest of the world. It seems that this does not concern you. Are you just naive ? Now I am convinced, more than ever, that unity of all believers (or religions) is as far as it ever was. The Holy Land is the best example that just the strongest ones, those who have the best weapons like the atomic bomb, are listened to in this world (especially in the Occident). No truth will come out of the mouth of an Israeli, I am convinced of this ! I prefer to listen to a poor Palestinian who, I am sure, is much nearer to the truth !
If you think that you should shake hands to people who don’t recognise Jesus Christ and who are convinced that their nation is something like superior to other nations you are on the wrong way and you ridiculize yourselves.
You can continue to dream, that is your problem. These days 20 people were killed in Paris because of the fanatism of one single person, just imagine it ! And I am afraid that there is much more to come. What went wrong ? What can we do to gain hope and repair the damage ? Is peace possible ?
I am sure that the answer will not come from you – unfortunately !

Received the the 12.01.2015

The Holy Land is Holy because Jesus was born there, and carried out His mission there which led to His death and resurrection.   That it is a place of division and war does not change any of that.
The divisions within Christianity are indeed a scandal and the True Life in God messages are part of God’s plan to correct this situation.
God bless
David
Sent: Sunday, January 11, 2015 7:28 PM
Subject: Re: Holy Land ?
Good Evening,
thanks for your answer. I really admire Pope Francis, I hope he can change something in the church.
If you think that you really have to go to the “Holy Land” (I advise you to go rather to Rome or Lourdes) I ask you to go to the Church of the Holy Sepulchre, maybe you will understand me. Not less than 6 different christian confessions share this building without even thinking of collaborating together. That is the real “Holy” land: the shame of all Christians !
Please avoid this place, these are my last words.

Le 10/01/2015 20:49, David Armitage a écrit :
Vassula and those who read the True Life in God messages are at one with Pope Francis in our behaviour to believers and non-believers.  As you say you are a Catholic, I recommend you imitate our Holy Father.
God bless
David
sent 14 may 2015 to bundespraesidialamt@bpra.bund.de
Hallo,
meiner Meinung ist es ein Fehler sich so vor den Israelis herabzusetzen. Es ist ja klar dass die deutsch-israelischen Beziehungen einseitig sind: die Deutschen reichen die Hand, die Israelis zeigen permanent Ressentiments wegen der Vergangenheit und wollen sich nicht so richtig anfreunden. Wie tief muss man denn gefallen sein so vor einem Hardliner wie dem israelische Praesident auf die Knie zu gehen und Ihn permanent als Freund zu bezeichnen ? Da Deutschland vor allem in der Ukraine-Krise gerne den Helden markiert der der armen ukrainischen Bevölkerung zur Seite steht.
Ich glaube es gibt einen Willen von der deutschen Rechte die Israelis als bessere Menschen darzustellen. Besser als alle anderen. Und das ist auch der Grund warum der Frieden in dieser Region einfach nicht zustande kommt: überall werden die Israelis hofiert und praktisch keiner wil sie beim Handeln hindern. Es ist auch eine Schande dass Deutschland der grösste Unterstützer Israels in Europa ist. Und jetzt haben Sie eine grosse Schuld auf sich geladen: Sie bleiben untätig vor den Verbrechen Israels und im Gegenteil stellen die Israelis auch noch als bessere Menschen dar. Wer vor Verbrechen den Kopf dreht oder gar unterstützt macht sich mitschuldig, vergessen Sie das nie. Und eines Tages werden Sie daran erinnert werden dass Sie nichts getan haben da wo Sie etwas hätten tun sollen. Es ist heuchlerich sich für so viele Völker in der Welt einzusetzen nur nicht für die Palästinensern die trotzdem sehr grosses Leid auf sich tragen. Sie haben sehr viel Respekt eingebüsst, Sie haben sich vor der ganzen (arabischen) Welt lächerlich gemacht. Das wird man Ihnen nie vergessen. Armes Deutschland das für so viel Leid in dieser Welt verantwortlich ist, sogar hier in Europa mit Griechenland !
sent 18th december 2015 to web@kuwaitairways.com
Hello,
I just want to let you know how much I support your boycott of israeli passengers. It is the right, even the obligation, of every arab country to boycott Israel and its citizens. Here in Europe many people are disgusted by the crimes of Israel but our politicians and our intellectuals are in favour of Israel, what can we do ? We the people!
That’s why I want that at least you have the courage to raise your voice and condemn the crimes of Israel by boycotting it. It is very important that the UNO gives you the right to boycott Israel. The Arab League must have the permission of boycotting Israel that’s why I ask your governors to introduce a resolution project in the UNO. The Arab League must have the right to boycott Israel without being accused of racism ar antisemitism. Anyway the biggest racists in the world are the Israelis so they should know more than anyone else what racism means. Please be strong and don’t give up ! You have much more support in Europe than you can imagine.

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