{"id":1366,"date":"2017-04-28T18:10:30","date_gmt":"2017-04-28T17:10:30","guid":{"rendered":"http:\/\/vincenzosportelli.lu\/wp\/?p=1366"},"modified":"2018-07-28T00:33:44","modified_gmt":"2018-07-27T23:33:44","slug":"fraufamilie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/vincenzosportelli.lu\/wp\/?p=1366","title":{"rendered":"Familie und Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Man vergisst es leider viel zu schnell aber die beste Arbeit machen Hausfrauen\/m\u00e4nner und Gro\u00dfeltern in Rente. Und es kostet auch am wenigsten ! Aber hierzu ein Zeitungsartikel wo ich aber sagen mu\u00df dass ich nicht mit alles einverstanden bin aber der trotzdem gute Denkans\u00e4tze bringt. Ob man es will oder nicht: es ist in die Natur der Frauen f\u00fcr jemand da zu sein. Eine Frau fragt eher f\u00fcr wen leben anstatt warum leben. Privatleben und Berufsleben unter einem Hut zu bringen ist eine grosse Herausforderung aber leider haben unsere Politiker den einfachsten Weg eingeschlagen. Familien interessieren sie nicht, das kostet zuviel Zeit. Aber dass berufst\u00e4tigen Frauen mit Kind(ern) geholfen werden soll veranschaulicht dieser Artikel.<\/p>\n<div style=\"border: 3px groove #d9d9d9; padding: 1.2em;\">\n<p>Marianne Thyssen &amp; Vera Jourov\u00e1 (<span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"background-color: #9fd1ff;\">copyright by Tageblatt<\/span><\/span>)<\/p>\n<p>F\u00fcr Europas Zukunft: Eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.<\/p>\n<p>&#8220;Wie bekomme ich mein Privat- und mein Berufsleben unter einen Hut ?&#8221; Diese grundlegende Frage stellen sich Eltern und all jene, die Angeh\u00f6rige pflegen und betreuen, nicht nur einmal in ihrem Leben. Dies gilt insbesondere f\u00fcr Frauen.<\/p>\n<p>Auch heute sind es noch mehr Frauen als M\u00e4nner, die zu Hause bleiben, um sich um ihre Kinder oder um \u00e4ltere Angeh\u00f6rige zu k\u00fcmmern. Im Jahr 2015 lag die Besch\u00e4ftigungsquote von Frauen 11,6 Prozentpunkte unter der von M\u00e4nnern.<\/p>\n<p>Die Besch\u00e4ftigungsquote von Frauen mit einem Kind unter sechs Jahren lag nochmals 8,8 Prozentpunkte unter der von Frauen ohne kleine Kinder. Jede dritte Frau arbeitete Teilzeit, w\u00e4hrend es bei den\u00a0M\u00e4nnern nicht einmal jeder zehnte war.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind Frauen EU-weit zunehmend\u00a0hochqualifiziert, und es gibt mehr weibliche als\u00a0m\u00e4nnliche Hochschulabsolventen. Au\u00dferdem steigt das Durchschnittsalter der Bev\u00f6lkerung und schrumpft\u00a0die Erwerbsbev\u00f6lkerung &#8211; in alllen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Aus\u00a0Gr\u00fcnden der Fairness und aus wirtschaftlicher Notwendigkeit m\u00fcssen wir es Frauen\u00a0und M\u00e4nnern, allen berufst\u00e4tigen Eltern\u00a0und pflegenden Angeh\u00f6rigen, leichter machen, ihre berufliche Entwicklung und ihr Privatleben miteinander in Einklang zu bringen.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist es, ihnen mehr Wahlm\u00f6glichkeiten und gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t bei der Gestaltung ihres\u00a0Lebens zu bieten. Mehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, ist in zweierlei Hinsicht ein Gewinn: Es ist gut f\u00fcr die\u00a0Unternehment, die\u00a0auf talentierte und motivierte Besch\u00e4ftigte zur\u00fcckgreifen und diese an sich binden k\u00f6nnnen. Und es tr\u00e4gt dazu bei, das geschlechterspezifische Rentengef\u00e4lle, das in Europa derzeit 40 Prozent betr\u00e4gt, und das damit verbundene Armutsrisiko f\u00fcr Frauen\u00a0zu verringern.<\/p>\n<p>Wenn sich die Arbeitswelt ver\u00e4ndert, nehmen wir dies vor allem als Herausforderung wahr. Doch lassen Sie uns auch die Chancen sehen: Die Digitalisierung beispielsweise er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Telearbeit und eine flexible Arbeitszeitgestaltung. Mit unserem Vorschlag f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben m\u00f6chten wir diese neuen Entwicklungen nutzen und flexible Arbeitsregelungen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus zielt der Vorschlag darauf ab, die Mitgliedstaaten bei ihren Anstrengungen zu unterst\u00fctzen, die Qualit\u00e4t, Verf\u00fcgbarkeit und Bezahlbarkeit von Kinderbetreuungs- und Langzeitpflegeangeboten zu verbessern. Wir schlagen ferner vor, die Standards f\u00fcr den Elternurlaub anzuheben, und wir f\u00fchren EU-Bestimmungen f\u00fcr den Vaterschaftsurlaub ein, damit V\u00e4ter nach der Geburt ihres Kindes mindestens zehn Tage frei bekommen &#8211; in beiden Fallen mit Lohnfortzahlung wie bei Krankheit.<\/p>\n<p>Die neuen Bestimmungen sollen auch garantieren, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich um ihre Kinder oder um kranke Angeh\u00f6rige k\u00fcmmern, mindestens f\u00fcnf Tage pro Jahr Urlaub nehmen k\u00f6nnen, die mindestens wie im Krankheitsfall verg\u00fctet werden. Wir haben uns daf\u00fcr entschieden, Familien flexibilere Urlaubsregelungen einzur\u00e4umen, und zwar nicht nur, um berufst\u00e4tigen Eltern und pflegenden Angeh\u00f6rigen das Leben zu erleichtern, sondern auch, um eine gleichm\u00e4\u00dfigere Verteilung der Betreuungsaufgaben zu erreichen.<\/p>\n<p>Eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ist nicht nur f\u00fcr Familien gut, sondern hat auch viele andere Vorteile: Von einer verbesserten Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern auf dem Arbeitsmarkt und einer besseren Nutzung des vorhandenen Talentpotenzials profitieren Unternehmen, Mitgliedstaaten und die Wirtschaft insgesamt. Wenn wir daf\u00fcr sorgen, dass die Pflege- und Betreuungspflichten nicht \u00fcberproportional auf den Schultern von Frauen lasten, tr\u00e4gt dies dazu bei, die wirtschaftlichen Verluste in Hohe von j\u00e4hrlich 370 Milliarden Euro zu d\u00e4mpfen, die durch das geschlechterspezifische Besch\u00e4ftigungsgef\u00e4lle entstehen.<\/p>\n<p>Aufgrund unserer engen Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten, Sozialpartnern und Interessentr\u00e4gern sind wir \u00fcberzeugt, dass dieser Vorschlag das t\u00e4gliche Leben vieler berufst\u00e4tiger Eltern und pflegender Angeh\u00f6riger sp\u00fcrbar verbessern kann.<\/p>\n<p>Marianne Thyssen ist EU-Kommissarin f\u00fcr Besch\u00e4ftigung, Soziales, Qualifikationen und Arbeitskr\u00e4ftemobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Vera Jourov\u00e1 ist Kommissarin f\u00fcr Justiz, Verbraucher und Gleichstellung der Geschlechter.<\/p>\n<\/div>\n<div class='watch-action'><div class='watch-position align-left'><div class='action-like'><a class='lbg-style1 like-1366 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='like' data-post_id='1366' data-nonce='f7ff62eeaf' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='http:\/\/vincenzosportelli.lu\/wp\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Like' \/><span class='lc-1366 lc'>0<\/span><\/a><\/div><div class='action-unlike'><a class='unlbg-style1 unlike-1366 jlk' href='javascript:void(0)' data-task='unlike' data-post_id='1366' data-nonce='f7ff62eeaf' rel='nofollow'><img class='wti-pixel' src='http:\/\/vincenzosportelli.lu\/wp\/wp-content\/plugins\/wti-like-post\/images\/pixel.gif' title='Unlike' \/><span class='unlc-1366 unlc'>0<\/span><\/a><\/div> <\/div> <div class='status-1366 status align-left'><\/div><\/div><div class='wti-clear'><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man vergisst es leider viel zu schnell aber die beste Arbeit machen Hausfrauen\/m\u00e4nner und Gro\u00dfeltern in Rente. 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